Luftangriff auf Gazastreifen: Israel tötet Hamas-Kommandeur
Mit einem gezielten Angriff hat die israelische Luftwaffe den Militärchef der Hamas getötet. Es sei der Beginn eines Einsatzes gegen terroristische Organisationen.
TEL AVIV/GAZA-STADT dpa | Nach dem heftigen Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen haben die israelischen Streitkräfte den Kommandanten des militärischen Arms der Hamas, Ahmed al-Dschabari, getötet. Das bestätigten Israel und die Hamas am Mittwoch.
Zusammen mit Al-Dschabari sei ein weiteres Hamas-Mitglied getötet worden, teilte die in dem Gebiet am Mittelmeer herrschende radikal-islamische Organisation weiter mit. Die beiden Opfer seien mit einem Auto unterwegs gewesen, das von einer israelischen Rakete getroffen worden sei.
Die Sprecherin der israelischen Streitkräfte, Avital Leibovich, betätigte, dass es einen gezielten Angriff auf Al-Dschabari, den Kommandeur der Al-Kassam-Brigaden der Hamas, gegeben habe. Es sei der Beginn eines Einsatzes gegen terroristische Organisationen im Gazastreifen, sagte die Sprecherin.
Nach Berichten aus dem Gebiet am Mittelmeer flog die israelische Luftwaffe auch Angriffe gegen andere Ziele. Im Süden Israels gab es wegen neuen Raketenbeschusses aus dem Gazastreifen Luftalarm.
Nur noch 460 – dann sind wir 50.000
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 460 Freiwillge, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen
meistkommentiert