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Lost Sons - Verlorene Söhne

Deutschland/Schweden 1999, Regie: Fredrik von Krusenstjerna, Dokumentarfilm; 68 Min.

Ein Doku-Doppelporträt über den Ex-Neonazi Ingo Hasselbach und seinen Vater, den Antifaschisten und Kommunisten Hans Canjé: Einmal Nazi, immer Nazi? Sieben Jahre nach seinem medienwirksamen Ausstieg aus der Szene, sucht Ingo Hasselbach, der ehemalige „Gauleiter von Berlin“ noch immer nach einem normalen Leben.

Der 33-jährige arbeitet inzwischen als Journalist, ist aber gezwungen, unter Pseudonym zu publizieren und verdeckt zu leben. Seit 1997 begleitet der schwedische Dokumentarfilmer Frederik von Krusenstjerna (wurde bekannt durch „Betrayal“, eine Doku über den inoffiziellen Mitarbeiter der Stasi, Sascha Anderson) den Aussteiger mit der Kamera und zeichnet die Stationen seiner düsteren Vergangenheit nach. Er stößt dabei auch auf Hans Canjé, Hasselbachs leiblichen Vater. Dessen Biografie liest sich wie das umgekehrte Abbild des Lebens seines Sohnes: erst Mitglied der Hitlerjugend, wird er im westlichen Wirtschaftswunder-Deutschlands zum überzeugten Kommunisten und siedelt Anfang der 60er-Jahre in die DDR über, wo er als Redakteur und Journalist Karriere machte.

Eiszeit , Hackesche Höfe, Filmbühne am Steinplatz (nur Schulvorstellungen)

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