: Loch Ness aka Loch Nass
NRW und Schottland für Umbenennung
Dortmund calling: „Auto versinkt zur Hälfte in Loch“, meldete uns die neuntgrößte deutsche Stadt am eingenässten Dienstag via der dpa. Was für ein Loch? Ist es ein großes oder ein sehr großes Loch? Es ist auf alle Fälle ein nasses Loch, ein Loch Nass und es hinterlässt „eine“, Achtung, „Spur der Verwüstung in einer Straße in Dortmund“. Aber nicht nur Dort, wo es zuvor einen „Wasserrohrbruch“ gegeben hatte, sondern auch Dort ist ein Mund aufgegangen – um etwas zu verkünden. Das andere Dort liegt im schottischen Great Glen, das die Highlands von der Schottischen See bis zur Nordsee durchschneidet. Dort liegt auch ein Loch begraben, ein berühmtes nasses Loch, ja, es ist ein Süßwassersee, und er heißt bekanntlich Loch Ness. Der Wahrheit liegen Infos aus dem dort ansässigen Ort Fort Augustus vor, nachdem sich die Landesregierung von NRW und die schottische Regierung darauf geeinigt haben, das Dortmunder Loch Nass in Loch Ness umzubenennen und Loch Ness in Loch Nass. Warum und wieso, blieb bis eben unklar. Einzig das Seeungeheuer Nessie hat wohl schon wasserfest einer Umbenennung in Nassie zugestimmt. Ahoi, you all!
Nur noch 430 – dann sind wir 50.000
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 430 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen