Livestream zum Frauen*kampftag: Für Frauen*rechte auf die Straße
Am Internationalen Frauen*kampftag gehen bundesweit tausende Menschen für die Rechte von Frauen auf die Straße. taz-Reporter*innen berichten im Livestream.
dpa | Tausende Menschen wollen in Berlin am Internationalen Frauentag am Freitag auf die Straße gehen. Laut Polizei sind zu einer zentralen Demonstration rund 10.000 Menschen angemeldet – sie wollen vom Alexanderplatz (14.00 Uhr) durch die Stadt zum Oranienplatz ziehen. Dort will ein Frauen-Bündnis am Abend eine Abschlusskundgebung organisieren.
Bundesweit finden Demonstrationen zum Frauentag statt. taz-Reporterin Belinda Grasnick berichtet ab 14 Uhr im Livestream aus Berlin, taz-Reporterin Anett Selle ab 12 Uhr aus Köln.
Empfohlener externer Inhalt
Köln: Auftakt #Frauenstreik Rudolfplatz @tazgezwitscher https://t.co/JwpBGRaLby
— Anett Selle (@anettselle) 8. März 2019
Empfohlener externer Inhalt
Köln: Auftakt #Frauenstreik Streikcafé Ehrenfeld @tazgezwitscher https://t.co/U9INBggSas
— Anett Selle (@anettselle) 8. März 2019
In Berlin-Kreuzberg wollen sich Frauen zu einer Fahrraddemonstration am Mariannenplatz (12.00 Uhr) treffen. Es gibt aber auch andere Aktionen: Das FrauenNetz Marzahn-Hellersdorf veranstaltet am S-Bahnhof Ahrensfelde eine Demonstration zum Clara-Zetkin-Denkmal.Die Grünen-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus benennt eine Straße am Alexanderplatz in „Margarete-Poehlmann-Straße“ um – in Gedenken an die erste Frau, die in der Preußischen Landesversammlung eine Rede hielt.
Empfohlener externer Inhalt
Berlin: Kundgebung Frauen*kampftag-Demo am Alexanderplatz 15:15 #Frauenkampftag @tazgezwitscher https://t.co/2edJkzPd15
— Belinda Grasnick (@belindagrasnick) 8. März 2019
Empfohlener externer Inhalt
Berlin: Auftakt Frauen*kampftag-Demo am Alexanderplatz 14:10 #Frauenkampftag @tazgezwitscher https://t.co/yJ3O86U6w8
— Belinda Grasnick (@belindagrasnick) 8. März 2019
In der Hauptstadt ist der Frauentag arbeitsfrei. Als einziges Bundesland hat Berlin den Internationalen Frauentag zum gesetzlichen Feiertag erklärt. An diesem Tag fordern weltweit zahlreiche Organisationen die volle soziale, wirtschaftliche, kulturelle und politische Gleichstellung von Frauen.
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen
meistkommentiert