: Letzte Berliner Seite wackelt
HAMBURG/BERLIN afp/taz ■ Nach Informationen des Stern soll im Zuge des Sparprogramms auchdie tägliche Berliner Seite der Süddeutschen Zeitung eingestellt werden. Wie das Magazin vorab berichtete, werde im Süddeutschen Verlag nur noch verhandelt, ab wann die Seite nicht mehr erscheinen solle. Verlagssprecher wollten den Bericht nicht bestätigen. Nach der FAZ und der Frankfurter Rundschau wäre die Süddeutsche Zeitung die letzte, die ihr Engagement in der Hauptstadt einschränkt – und damit einen ihr zugefallenen Alleinstellungsvorteil in diesem Sgmet aufgäbe. Bis es so weit ist, gilt aber das Wort von SZ-Chefredakteur Hans Werner Kilz: „Es ist noch nichts entschieden.“
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen