piwik no script img

Leichte Sprache | KurzWerbung für Schwangerschafts-Abbrüche

Eine Ärztin hat im Internet über Schwangerschafts-Abbrüche informiert. Ein Gericht hat sie dafür verurteilt.

Die Ärztin Kristina Hänel Foto: dpa

Hinweis:

Hier können Sie den Text herunterladen.

Hier können Sie den Original-Text lesen.

Hier finden Sie den Text in lang.

──────────────────

Im deutschen Straf-Gesetz gibt es den Paragrafen 219a.

In diesem Paragrafen steht:

Ärzte dürfen keine Werbung machen

für Schwangerschafts-Abbrüche.

Eine Ärztin hat im Jahr 2017 auf ihrer Internet-Seite

Informationen zu Schwangerschafts-Abbrüchen veröffentlicht.

Ein Gericht hat entschieden,

dass die Ärztin eine Geldstrafe zahlen muss.

Die Ärztin heißt Kristina Hänel.

Die Zeitung taz hat über den Fall Kristina Hänel berichtet.

Die taz hat sogar eine Titelseite dazu gemacht.

Auf der Titelseite sind Fotos von vielen Ärztinnen und Ärzten.

Sie alle stehen auf der Seite von Kristina Hänel.

Die Überschrift lautet:

Wir machen Schwangerschafts-Abbrüche!

Ein paar Ärztinnen und Ärzte von der taz-Titelseite

haben jetzt eine Anzeige bekommen.

Der Grund ist:

Die Ärztinnen und Ärzte unterstützen Kristina Hänel.

Übersetzung: Christine Stöckel und Juliane Fiegler

Prüfung: capito Berlin, Büro für barrierefreie Information

Unser Mittel gegen Antifeminismus

Wir machen linken Journalismus aus Überzeugung: kritisch, unabhängig und frei zugänglich für alle. Es gibt keinen Bezahlzwang, keine Paywall. Das geht nur, weil sich viele freiwillig beteiligen und unsere Arbeit unterstützen. Auch im Digitalen muss Journalismus, der für mehr Gleichberechtigung eintritt, finanziert werden. Unsere Leser:innen wissen: Journalismus entsteht nicht aus dem Nichts. Damit wir auch morgen noch unsere Arbeit machen können, brauchen wir Ihre Unterstützung. Schon über 48.000 Menschen machen mit und finanzieren damit die taz im Netz - kostenlos für alle. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5 Euro sind Sie dabei. Jetzt unterstützen

Mehr zum Thema

0 Kommentare