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Landtagswahl in Rheinland-PfalzSchweitzer oder Schnieder?

Die SPD regiert seit 35 Jahren in Mainz. Am 22. März aber könnte die CDU vorn liegen. Was machen Grüne, Linke und AfD? Alle Grafiken zur Wahl.

Auf wen fahren die Wäh­le­r:in­nen ab? Plakate für die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz Foto: Thomas Frey/dpa

Bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz will Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD) sein Amt verteidigen. Er hat es erst im Juli 2024 in der laufenden Legislaturperiode von seiner Vorgängerin Malu Dreyer übernommen, die nach 11 Jahren im Amt abgetreten war. Die SPD regiert in verschiedenen Koalitionen seit 1991 – aktuell zusammen mit den Grünen und der FDP. Zuvor hatte es stets Ministerpräsidenten der CDU gegeben. Deren Spitzenkandidat Gordon Schnieder möchte das Land für die CDU nach 35 Jahren zurückgewinnen.

Hier finden Sie alle Grafiken zur Landtagswahl am 22. März.

Die Prozente

Die Umfragen prognostizieren zwei große Umschwünge. Der SPD drohen deutliche Verluste, sie könnte auf Platz zwei hinter die CDU fallen – was entscheidende Auswirkungen haben würde. Die AfD wird auch in Rheinland-Pfalz deutlich zulegen. Nicht ganz so groß sind die erwarteten Zugewinne der Linkspartei – aber sie würden wohl zum Einzug in das Landesparlament reichen. Die FDP, die 2021 noch auf 5,5 Prozent kam und Teil der Landesregierung wurde, wird in einigen Umfragen aktuell in Rheinland-Pfalz als so schwach und chancenlos gesehen, dass sie nicht mehr einzeln aufgeführt wird. Sie wird dann unter „Sonstige“ zusammengefasst. Das gleich gilt übrigens auch für das BSW.

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Der Umfrageverlauf

Der Verlauf der Umfragen zeigt, dass die CDU schon seit Längerem in der Wählergunst vorne liegt. Allerdings hat die SPD zuletzt wieder aufgeholt. Der Aufwärtstrend der AfD ist fürs Erste gestoppt.

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Die Beliebtheit der Kandidaten

Ministerpräsident Alexander Schweitzer ist laut Umfragen deutlich beliebter als sein Herausforderer von der CDU. Und er schneidet auch deutlich besser ab als seine SPD. Die Frage nach einer Direktwahl ist zwar hypothetisch, weil es die auch in den Bundesländern nicht gibt. Sie zeigt aber, dass die SPD dank des Amtsinhabers eventuell noch bei den Wäh­le­r:in­nen punkten könnte.

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Die Sitze

Im neuen Landtag zeichnen sich deutliche Veränderungen ab. Die bisherige Ampelkoalition ist laut Umfragen weit von einer Mehrheit entfernt. Neu einziehen könnte zudem die Linkspartei.

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Die möglichen Koalitionen

Der Koalitionsrechner zeigt, dass nicht nur einem rot-grünen Bündnis die Mehrheit fehlen würde – selbst ein Zusammengehen mit der Linken wäre wohl nicht genug. Auch für Grün-Schwarz würde es laut Umfragen nicht reichen. Die einzige denkbare Zweierkoalition mit Mehrheit ist laut den Umfragen ein Bündnis aus CDU und SPD. Auch deswegen ist entscheidend, welche der beiden Parteien am Ende vorn liegt, weil die stärkere traditionell den Ministerpräsidenten stellt.

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Die Wählerwanderung

Die folgende Grafik wird nach dem Wahlsonntag die Wanderung der Wäh­le­r:in­nen zwischen den einzelnen Parteien abbilden.

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Die Wahlkreise

Die folgende Grafik wird nach dem Wahlsonntag die Ergebnisse der Parteien in den Wahlkreisen zeigen. Zudem zeigt sie an, wel­che:r Be­wer­be­r:in sich jeweils als Di­rekt­kan­di­da­t:in durchsetzen kann.

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Die Hochburgen

Anhand der folgenden Grafik wird man nach dem Wahlsonntag sehen können, wo die einzelnen Parteien besonders gut beziehungsweise besonders schlecht abgeschnitten haben.

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Alle Grafiken werden bei neuen Umfragen vor der Wahl aktualisiert. Am Wahlabend werden sie den jeweiligen Stand der Prognosen und Hochrechnungen zeigen.

Transparenzhinweis: In einer früheren Version hatten wir die FDP in der Regierungskoalition unterschlagen. Das tut uns leid. Wir haben den Fehler korrigiert.

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