: „Lady“, die 2.000 Jahre alte Mumie, wird aufgefrischt
Eine Nomadenprinzessin, die vor 2.000 Jahren in Sibirien mit reichen Grabbeigaben zur Ruhe gelegt wurde und durch den Dauerfrost überraschend gut erhalten blieb, kommt posthum zu Ruhm. Der Körper der jungen Frau wird von Sergei S. Debow wieder „aufgefrischt“. Er hatte auch die Leichen von Lenin und Ho Chi Minh für die Nachwelt bewahrt. „Lady“, so der Spitzname der Toten, war vor einem Jahr in einem ausgehöhlten Baumstamm geborgen worden – in weiße Seide und roten Stoff gekleidet, von Pferdegeschirr, Spiegeln und Gefäßen umgeben. Archäologen glauben, daß sie dem kriegerischen Nomadenvolk der Skythen angehörte. Lady war knapp 1,70 Meter groß, schlank und wahrscheinlich sehr gut aussehend, berichteten die Wissenschaftler. Ihr linker Arm war fein tätowiert. Als sie geborgen wurde, war ihr Fleisch noch fest und frisch. Die Mumie soll später in Nowosibirsk ausgestellt werden. Foto: Volker Derlath
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