Männer im Keller bei Kerzenschein

Der Strom ist ausgefallen. Vater Camo mit einem Bekannten im Bunker Foto: Johanna-Maria Fritz/Ostkreuz

Krieg von Armenien mit Aserbaidschan:Kognak im Bunker

Drei Brüder und ihr Vater verbringen ihre Zeit in einem Keller, wenn sie nicht draußen kämpfen. Der Konflikt um Bergkarabach zwingt sie zur Flucht.

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9.11.2020, 17:59 UHR

Vier Männer sitzen in einem Keller und trinken Kognak. Es sind die Brüder Tigran, Armen und Gevorg sowie ihr Vater Camo. Seit dem 27. September hocken sie in diesem Keller in der Stadt Schuschi in Bergkarabach. Die Soldaten der aserbaidschanischen Armee stehen unten im Tal. Nachts probieren sie des Öfteren, den steilen Berg bis zum Gipfelstädtchen zu erklimmen. Dann sind die vier Armenier meist zur Unterstützung der Armee dort und schießen mit ihren Kalaschnikows den Hang hinunter, bis die Stimmen der Aserbaidschaner wieder verstummt sind.

Tagsüber unternehmen die vier Männer den oft vergeblichen Versuch, sich ein wenig auszuruhen. In dem Schutzbunker ihres Wohnblocks aus sowjetischen Zeiten in Schuschi ist es stickig und feucht. Eine aufgerissene Sardinendose fungiert als Aschenbecher. Der Kognak wird bei Kerzenlicht ausgeschenkt – es gibt keinen Strom mehr und kaum noch Hoffnung.

Nach mehr als sechs Wochen schwerer Gefechte haben sich Armenien und Aserbaidschan auf ein Ende aller Kampfhandlungen verständigt. Die Vereinbarung kam in der Nacht zum Dienstag, 10. November, unter Vermittlung von Russlands Präsidenten Wladimir Putin zustande, wie der Kreml in Moskau mitteilte. Russische Friedenstruppen sollen sie den Angaben zufolge überwachen. In Armenien kam es indes kurz nach der Übereinkunft zu Ausschreitungen.

Das russische Verteidigungsministerium veröffentlichte bereits in der Nacht Aufnahmen, die die Vorbereitung und den Transport von Soldaten per Flugzeug in die Krisenregion zeigen sollten. Der aserbaidschanische Staatschef Ilham Aliyev sagte, der Einsatz von Friedenstruppen sei vorerst auf fünf Jahre begrenzt. Er könne jedoch verlängert werden, wenn sowohl Armenien als auch Aserbaidschan dem zustimmten. Das Kontingent soll demnach rund 2.000 Soldaten betragen. (dpa)

Vater Camo ist ausgebildeter Soldat, aber bereits 60 Jahre alt. Sein ältester Sohn, der 36-jährige Tigran, ist extrem kurzsichtig, minus 11 Dioptrien, und sieht „ohne Brille so viel wie ein gesunder Mensch unter Wasser“, wie er sagt. Die beiden jüngeren, Armen und Gevorg, haben vor Kriegsausbruch als Schauspieler gearbeitet. Ihre Gesichter sind warm und freundlich; die umgelegte Maschinenpistole wirkt bei ihnen eher wie eine Bühnenrequisite als eine tödliche Waffe.

Es ist offensichtlich: Gegen die Drohnen, die Artillerie und die viel besser ausgerüstete und durch die Türkei unterstützte aserbaidschanische Armee haben diese vier Männer keine Chance.

Zweifelhafte Witze zwischen den Einschlägen

Während im Zehnminutentakt das Geräusch einschlagender Artilleriegeschosse durch die angelehnte Stahltür dringt, versucht es Camo mit Humor. Die Knarre zwischen den Beinen, den Kognak in der einen Hand und eine Zigarette in der anderen, will er seinen Söhnen Mut machen. Deshalb erzählt er Witze wie diesen hier: „Ein Armenier wird von einem Kannibalenstamm im tiefsten Afrika gefangen genommen. Während sie das Feuer anheizen, um ihn zu grillen, taucht vor ihm der Häuptling des Stammes auf. Er ist von oben bis unten mit sowjetischen Knasttätowierungen vollgehackt und begrüßt ihn in akzentfreiem Armenisch. ‚Du bist doch wie ich‘, ruft der Gefangene erleichtert. ‚Ja‘, sagt der Häuptling, ‚aber ich bin auch ziemlich hungrig.‘ “

Camos Sprösslinge schmunzeln, aber sie lachen nicht. Zu stark sitzen ihnen die vergangenen Wochen in den Knochen. Noch Mitte September schien alles in Ordnung: Gevorg und Armen arbeiteten im städtischen Theater, Tigran war Gärtner in der Kirche. Alle drei erinnern sich genau an den Moment am Morgen des 27. September, an dem ihre Welt auseinanderzubrechen begann.

Die Region Bergkarabach ist eine mehrheitlich von Armeniern bewohnte Region im Südosten des Kleinen Kaukasus und zählte ab 1805 zum Russischen Zarenreich.Nach dem Sieg der Sowjets wurde Bergkarabach 1923 als selbstständige Verwaltungszone in der Sowjetunion errichtet, blieb jedoch in die Sowjetrepublik Aserbaidschan eingegliedert.

Der erste Krieg Während des Zerfalls der Sowjetunion erhoben sowohl Armenien als auch Aserbaidschan Anspruch auf die Region Bergkarabach. Während und nach dem Sieg Armeniens im Krieg zwischen 1992 und 1994 wurden auf beiden Seiten etwa 1,1 Millionen Menschen vertrieben, unter anderem fast alle Aserbaidschaner aus Bergkarabach – etwa 20 Prozent der Bevölkerung. 99 Prozent der Republik Arzach sind heute von ethnischen Armeniern bewohnt.

Der Status quo Armenien hat Bergkarabach vor 30 Jahren nicht annektiert, sondern es wurde ein eigener Staat ausgerufen, die „Republik Arzach“. International ist dieser „Staat“ nicht anerkannt. Die Region Bergkarabach gehört völkerrechtlich weiterhin zu Aserbaidschan.

Der jüngste Krieg Im Juli 2020 brachen Kämpfe zwischen den Streitkräften von Armenien und Aserbaidschan aus. Beide Seiten geben sich gegenseitig daran die Schuld. Armenien beschuldigt die Türkei, syrische Söldner und Kriegsgerät nach Aserbaidschan zu entsenden, was die Türkei von sich weist. Mehrere Waffenstillstände sind in jüngster Zeit gescheitert. Aserbaidschanischen Truppen ist es gelungen, Teile von Bergkarabach einzunehmen. Nach unbestätigten Meldungen will Aserbaidschan bereits mehr als 200 Ortschaften auf dem Gebiet von Bergkarabach erobert haben, (taz)

Der Jüngste, der 25-jährige Gevorg, war gerade dabei, seine zweijährige Tochter zu waschen. Auf einmal donnerte es am Horizont. „Und als das Donnern bereits fünf Minuten lang pausenlos anhielt, wusste ich: Es ist wieder Krieg um Karabach.“ Der idyllisch gelegene Gipfelort in den grünen Bergen hat sich in eine Kampfzone verwandelt. Am 8. Oktober wird die Kirche in Schuschi von einer Rakete getroffen; das Theater folgt nur wenige Tage später. Ihre Frauen und Kinder waren da bereits geflohen. Doch die vier wollen bleiben, denn der Krieg um Schuschi gilt ihnen mehr als nur ein Kampf um die Heimat ihrer Familie. Denn wer Schuschi gewinnt, gewinnt den Krieg.

In Blickweite und kaum 15 Minuten Autofahrt von Schuschi entfernt, im südlichen Tal, liegt ­Stepanakert, die Hauptstadt der Region. Dort steht neben dem zentralen Kreisverkehr auf einem überdimensionalen Schild geschrieben: „9. Mai 1992, der Tag des Sieges“. An diesem Tag wurde der Gipfelort, den die Aserbaidschaner Schuscha und die Armenier Schuschi nennen, von proarmenischen Kämpfern erobert. Die Kleinstadt ist für beide Seiten nicht nur von historischer Bedeutung, sondern spielt auch in der Kriegsstrategie eine zentrale Rolle.

Rakee in einer Straße

Die Rakete ist nicht detoniert. Straße in Schuschi Foto: Johanna-Maria Fritz/Ostkreuz

Vor Ausbruch des Krieges im Jahr 1988 waren circa zwei Drittel der Einwohner Schuschis aserbaidschanisch. Entsprechend stark ist jetzt die Motivation Aserbaidschans, den Ort wieder einzunehmen, und entsprechend brutal sind die Kämpfe. Von Schuschi aus kann man direkt auf Stepanakert blicken, aber auch auf die wichtigste Versorgungsroute nach Armenien, den Lachin-­Korridor, und ihn gegebenenfalls unter direkten Artilleriebeschuss nehmen.

Wer Schuschi gewinnt, gewinnt den Krieg

Wie im ersten Krieg um Bergkarabach zwischen Armenien und Aserbaidschan von 1988 bis 1994 gilt auch dieses Mal: Wer die Kleinstadt Schuschi gewinnt, gewinnt den Krieg und damit das, was aus armenischer Sicht die Republik ­Arzach ist.

Der Konflikt wird mit äußerster Brutalität ausgefochten. Während auf proarmenischen Telegram-Kanälen Videos kursieren, die zeigen, wie die Leichen von Aserbaidschanern von Schweinen gefressen werden, häufen sich umgekehrt Berichte von Exekutionen von Armeniern durch aserbaidschanische Soldaten und syrische Söldner, die über die Türkei zur Unterstützung in das Land gebracht werden.

Zwei Männer auf der Straße

Armen (33) und Gevorg (25) vor ihrem Wohnhaus in Schuschi Foto: Johanna-Maria Fritz/Ostkreuz

Auch auf internationaler Ebene läuft eine Propagandaschlacht. Auf beiden Seiten werben Prominente mit martialischen Musikvideos für den Krieg, darunter die bekannte armenische Metalband System of a Down, und auch die US-amerikanische Fernseh-Berühmtheit Kim Kardashian.

Camo, der Vater der in einem Keller der Kleinstadt Schuschi ausharrenden Familie, wurde 1960 in Baku, der Hauptstadt Aserbaidschans geboren und wuchs dort auch auf. Trotz seiner vielen Falten im Gesicht sei er ein Jäger geblieben, erzählen seine Söhne. Viele Jahre seines Lebens hat er mit Krieg und Kämpfen verbracht. Seine Militärkar­riere begann noch bei der Roten Armee. 1988 dann seien er und seine Frau aus Baku vertrieben worden, berichtet er. Der Sohn Tigran war damals gerade mal vier Jahre alt, Armen kaum ein Jahr auf der Welt. Während sich Camos Frau auf dem Weg nach Karabach bei Freunden versteckt hielt, schloss er sich einer Gruppe proarmenischer Kämpfer an und war schließlich an der Eroberung Schuschis vor 28 Jahren beteiligt. Der gelernte Schreiner entschied sich dafür, hier das neue Leben der Familie zu beginnen.

Dass seine Söhne keine ausgebildeten Soldaten sind und trotzdem bei ihm im stickigen Keller bleiben wollen, rechnet er ihnen hoch an. Zur Ermutigung hat er seinem Sohn Armen eine ganz besondere Armbanduhr geschenkt. Die hat Camo in den ersten Tagen des jetzt wieder aufgeflammten Konflikts einem Toten abgenommen. Seine Einheit hatte bei einem Feuergefecht mehrere Soldaten getötet, berichtet er. Camo durchsuchte die Leichen und glaubte, bei einem der Toten einen syrischen Söldner vor sich zu haben. Es sei kein Abzeichen auf der Uniform gewesen. Auch die Uhr habe er nicht am Handgelenk, sondern in einer kleinen Schatulle in seiner Jacke getragen. „Ich wette, sie haben ihn damit bezahlt, als er nach Arzach geschickt wurde, um uns umzubringen“, sagt Camo. Konkrete Beweise hat er nicht.

Der 32-jährige Armen wirkt bei diesen Erzählungen mächtig stolz auf seinen Vater. Ohne ihn wäre er wohl nicht hier, sondern bei seiner Familie in der armenischen Hauptstadt Jerewan, sagt der Schauspieler, der mit seinen grau melierten Haaren und den Goldzähnen wie eine George-Clooney-Version aus dem postsowjetischen Hinterland anmutet.

Armen, Armenier und Schauspieler

„Ich habe in meinem Leben noch nie mit einem Aserbaidschaner zu tun gehabt“

Den Krieg verstehe er auf einer politischen Ebene, doch persönlich hege er keinen Hass, sagt Armen. „Ich habe in meinem Leben noch nie wirklich mit einem Aserbaidschaner zu tun gehabt, aber mit unserer Theatergruppe waren wir mal in Beirut, Libanon. Das sind auch Muslime“, erinnert er sich. „Ich hatte einen Anzug an, den ich eigentlich für meine Rolle bekommen hatte. Damit bin ich dann herumgelaufen, und alle waren extrem nett zu mir.“

Armen wird auf einmal ganz still und schaut ins Leere. Doch sein Ausflug in die Vergangenheit dauert nur ein paar Sekunden – schon donnert es wieder durch die Tür, und selbst der kriegserprobte Vater schreckt kurz auf.

Camo, Soldat und Vater

„Die Aserbaidschaner sind auf dem Weg, wir haben sie gestern belauscht. Heute oder morgen wollen sie in der Stadt sein“

Am Mittwoch letzter Woche kommt in Schuschi und Umgebung dichter Nebel auf. Die aserbaidschanische Armee nutzt die Gelegenheit und startet eine Großoffensive. Was vorher bereits schlimm war, wird für die Brüder nun unerträglich. „Das ganze Haus wackelt“, erzählt Armen am Telefon, als sie sich entscheiden, die einzige Option zu ziehen die ihnen noch bleibt. Sie rufen die Journalisten und ihren Fahrer an, die sie einige Tage in ihrem Alltag begleitet haben. „Die Aserbaidschaner sind auf dem Weg, wir haben sie gestern belauscht. Heute oder morgen wollen sie in der Stadt sein. Sie wollen durch den Nebel brechen, das werden sie vielleicht schaffen“, prophezeit Camo.

Als der weiße Kia mit dem armenischen Fahrer und den Journalisten auftaucht, stellt sich heraus, dass sich zwei weitere Freunde der Familie evakuieren lassen wollen. Das bedeutet, dass man zwei Fahrten brauchen wird, um alle ins Tal nach Ste­panakert zu bringen. Der Nebel ist so dicht, dass man keine fünf Meter weit sehen kann. Die Artillerie ist pausenlos zu hören. Allerdings ist es schwer, abzuschätzen, wie weit die Einschläge entfernt sind.

Wer bleibt und wer geht, muss schnell entschieden werden. Also: Die Journalisten bleiben mit dem Freund und dem Vater zunächst im Bunker. Die anderen sollen so schnell wie möglich weg. Hastig werfen die Brüder ihr Hab und Gut ins Auto: ein paar Taschen mit Klamotten, eine Kiste Zwiebeln, eine Kiste Kartoffeln. „Sie können jede Sekunde da sein, jede Sekunde“, flüstert Armen wiederholt vor sich hin. Dann ist es so weit, und das Auto verschwindet im Nebeldickicht.

Warten auf die Evakuierung

Vater Camo führt den Weg entlang zurück in den Bunker. Der Mobilfunkempfang ist mittlerweile abgebrochen. Also wird die Uhr gestellt. „20 Minuten braucht er durch den Nebel runter“, sagt Camo, „5 Minuten im Ort und 20 wieder hoch.“ Er legt das Handy auf den Tisch. „45 Minuten müssen wir uns also gedulden, ansonsten brauchen wir einen Plan B. Wer will einen Tee, und wer einen Kognak?“ Mit einer plötzlichen Gemütlichkeit beugt er sich über den Wasserkocher. „Die Aserbaidschaner wollen hier auch einen Tee trinken, aber es wird ihr eigenes Blut sein.“

Als das Wasser gekocht ist und die Getränke eingeschenkt sind, bleiben 39 Minuten auf der Uhr. Camos Freund kann seine Gelassenheit nicht teilen. Ihm läuft der Schweiß in Strömen herunter. Jedes Mal, wenn er etwas zu hören glaubt, steht er auf und schaut vorsichtig die Treppe hoch. Noch 30 Minuten. Camo hält einen langen Vortrag über den armenischen Willen, den armenischen Pa­trio­tis­mus und darüber, wie wenig Gnade die Aserbaidschaner haben werden, sollten sie die Versammlung in dem stickigen Keller in die Finger ­kriegen.

15 Minuten. Es knallt gewaltig. Langsam schwindet auch das Tageslicht. Noch 5 Minuten. Auf einmal ein Schatten. Der verschwitze Freund der Familie hält sein Gewehr, so fest er nur kann. „Ich bin’s nur“, ruft der Fahrer von oben. Alle springen auf, die letzten Kleinigkeiten werden ins Auto geladen. Doch Camo fehlt.

Als habe er ein langes, glückliches Leben vor sich, schließt er langsam die Tür zu dem bombensicheren Keller zu, während alle schon auf ihren Plätzen sind. Camo hat sein Gewehr in der linken Hand und seine Magazine um die Brust geschnallt. „Steig endlich ein!“, brüllen der Fahrer und der Freund des Vaters ihn abwechselnd an. Doch er stellt sich vor das Auto. Entschlossen, aber leise sagt er auf Russisch: „Ja nje praschajus“ – „Das hier ist nicht der Abschied.“ Dazu hebt er die rechte Hand und segnet mit einer Kreuzgeste den weißen Kia mit den drei Journalisten, ihrem Fahrer und dem Freund mit der Kalaschnikow und der Kiste Kartoffeln im Kofferraum. Camo bleibt.

„Wir können ja schon mal entscheiden, wer den Brüdern sagen muss, dass ihr Vater geblieben ist“, sagt der Freund, während der weiße Kia auf der zerbombten Straße beschleunigt und der Zurückgebliebene im Nebel verschwindet.

Nachtrag: Am Montagmorgen hat uns eine Nachricht der Brüder erreicht. Sie berichten, dass entgegen der Stellungnahme ihrer Regierung ihr Heimatort Schuschi tatsächlich gefallen sei. Die Großoffensive der Aserbaidschaner gehe weiter. Bereits seit Samstagabend soll es heftige Straßenkämpfe zwischen armenischen und aserbaidschanischen Kräften auch in der Hauptstadt Stepanakert geben. Die Brüder sind dabei.

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