piwik no script img

Krieg in Afghanistan

Alltag eines verdrängten Krieges. Weil die Arbeit in der umkämpften afghanischen Hauptstadt zu gefährlich wurde, haben die ausländischen Journalisten Kabul verlassen. Der Reporter Imtiaz Gul und der Fotograf Stefan Trappe gehören zu den letzten Berichterstattern, die in den vergangenen Monaten in Kabul und anderen afghanischen Orten waren.

Sie sahen Menschen, die im Krieg verrückt geworden sind, Kinder, die ihre Eltern verloren haben und nun auf der Straße leben. Sie beobachteten Frauen, die eine kurze Feuerpause nutzten, um ihre Kinder in Sicherheit zu bringen. Im nordwestlichen Herat gibt es wenigstens noch Schulen für die Jungen. Und – wie der Fotograf bei einer Parade in dieser Stadt sehen konnte – keinen Mangel an Kriegsgerät.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen