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Krieg in Afghanistan

Alltag eines verdrängten Krieges. Weil die Arbeit in der umkämpften afghanischen Hauptstadt zu gefährlich wurde, haben die ausländischen Journalisten Kabul verlassen. Der Reporter Imtiaz Gul und der Fotograf Stefan Trappe gehören zu den letzten Berichterstattern, die in den vergangenen Monaten in Kabul und anderen afghanischen Orten waren.

Sie sahen Menschen, die im Krieg verrückt geworden sind, Kinder, die ihre Eltern verloren haben und nun auf der Straße leben. Sie beobachteten Frauen, die eine kurze Feuerpause nutzten, um ihre Kinder in Sicherheit zu bringen. Im nordwestlichen Herat gibt es wenigstens noch Schulen für die Jungen. Und – wie der Fotograf bei einer Parade in dieser Stadt sehen konnte – keinen Mangel an Kriegsgerät.

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