Fußball in der Türkei Wie die Stars angelockt werden
Nun spielt Portugals Rafael Leão bei Galatasaray in der Süper Lig. Vor ihm kam schon Mo Salah zu Trabzonspor. Ökonomisch vernünftig ist das nicht.
Foto: Claudius Rauch/imago
„Frikik“ ist Türkisch für Freistoß – und klingt für deutsche Ohren ebenso schief und absurd, wie der türkische Fußball selbst oft wirkt. Doch in einem Land, das von einem ehemaligen Fußballer regiert wird und in dem Politik ein einziges Spiel ist, kommt man um den Fußball nicht herum. In der Liga, in der alternde Europameister in Rente gehen, verbirgt sich mehr als nur Korruption, Chaos und Krise – nämlich ein Land im Dauerduell mit sich selbst.