Auftakt in türkischer Süper Lig Crashout, Macker und jede Menge Ragebait
Die türkische Liga startet mit einem Aufsteiger, der einen kurdischen Namen trägt. Das sorgt für mehr Aufregung als die großen Klubs aus Istanbul.
Foto: Claudius Rauch/imago
„Frikik“ ist Türkisch für Freistoß – und klingt für deutsche Ohren ebenso schief und absurd, wie der türkische Fußball selbst oft wirkt. Doch in einem Land, das von einem ehemaligen Fußballer regiert wird und in dem Politik ein einziges Spiel ist, kommt man um den Fußball nicht herum. In der Liga, in der alternde Europameister in Rente gehen, verbirgt sich mehr als nur Korruption, Chaos und Krise – nämlich ein Land im Dauerduell mit sich selbst.