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Kleinkunst-Festival

■ Die Küste lebt: im Pumpwerk WHV bis 16.11.

Im Kulturzentrum Pumpwerk belebt vom 1. — 16.11. das 2. Festival der Kleinkunst die Stimmung in Wilhelmshaven. Auf einer breiten Palette von Kabarett, Clownerie, Rezitationen, Nonsens, Tanz, Parodie und Dada tummeln sich Unterhaltungskünstler aus sieben Ländern. Auch in diesem Jahr wird der Kleinkunstpreis „Knurrhahn“ verliehen — den ersten erhielt die Schweizer Clownin Gardi Hutter. Hier die unheimlich heimlichen Favoriten: Heute Abend treibt das Clowns-Duo Teatro Ingenuo seine Späße mit der Konsumgesellschaft in ihrem Stück „Belissimi“. Politisches Kabarett bringt Michael Quast aus Frankfurt am 6.11. mit. In seinem Programm „Die Wüste lebt“ begleitet er sein Publikum als dünnbrettbohrender Dudelfunker, nur zeigt er dabei auch die Verrenkungen der lockeren Talker hinterm Mikrofon live auf der Bühne. Nach Heinrich Heine und der Bibel nahm der Rezitator Lutz Görner aus Köln jetzt Robert Gernhardt ins Programm. Das verspricht tiefsinnige Heiterkeit mit intelligentem Blödsinn — preisverdächtig am 12.11. Modernen Tanz mit schwarzem Humor importieren Nucleodanca aus Argentinien, das macht neugierig am 5.11. Stewart & Ross, Gründungsmitglieder der legendären Pidgeon- Drops, kommen aus USA mit dem Programm „Write or wrong“, am 14.11 ist mit einwandfreier Comedy-Show zu rechnen, wer kann heute schon noch auf Lachtherapie verzichten? Eine Orgie des Blödsinns versprechen gar die Belgier Les Funabules am 7.11. mit ihrem technisch perfekten Lachtheater „FlicFlac“. Österreichische lebensmüde Heiterkeit verbreiten Roland Neuwirth & Extremschrammeln am 15.11. mit Geigen, Gitarren, Quetschkommode und Gesang. Magisch kommen Die Plebsbüttel am 8.11. daher mit: „Magie im Vortrag“, „Close Up Magie“ und „Mental Magie“. Motto des Abschlußfests am 16.11.: „Klimper, was die Wimper hält“ mit Komikern und Musikanten aus der UdSSR und der BRD. taz

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