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Kirch lässt entlassen

MÜNCHEN dpa/taz ■ Bei Kirch wird nicht mehr outgesourct, sondern outgeplaced: Die insolvente KirchMedia streicht mehr als ein Viertel ihrer 544 Stellen: 82 MitarbeiterInnen müssen bis zum Jahresende gehen, für 2003 sind derzeit noch einmal 69 auf der Streichliste. Mit den übrigen Mitarbeitern werde die Holding, in der die Geschäftsbereiche Produktion, Programmhandel sowie die Beteiligung an der ProSiebenSat.1 Media AG gebündelt sind, trotz des laufenden Insolvenzverfahrens das Kerngeschäft aufrechterhalten. Den betroffenen Mitarbeitern wird über eine Transfergesellschaft eine dreimonatige Sozialplanmaßnahme (Outplacement-Maßnahme) angeboten.