piwik no script img

Kinkel für Ausländerwahlrecht

Bonn (dpa/ap) — Bundesjustizminister Kinkel (FDP) hat sich erneut für die Verankerung des kommunalen Wahlrechts für Ausländer in der Verfassung eingesetzt. Gerade vor dem Hintergrund zunehmender rechtsextremistischer Ausschreitungen gegen Ausländer müßten verstärkt Anstrengungen unternommen werden, diese Mitbürger stärker zu integrieren. Kinkel ging damit auf Distanz zur Union, die das Ausländerwahlrecht ablehnt. Ein kommunales Wahlrecht für Ausländer hatten die Länder Hamburg und Schleswig- Holstein zwar beschlossen, waren jedoch vom Verfassungsgericht gestoppt worden. Das zeige, daß die Verfassung in diesem Punkt geändert werden müsse, erklärte Kinkel.

Gemeinsam für freie Presse

Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen