: Kindsmörderin nicht bei Sinnen?
Union/USA (AP) – Die des Mordes an ihren beiden Söhnen beschuldigte Susan Smith war nach den Worten ihres Anwalts zur Tatzeit unzurechnungsfähig. Ihr Anwalt David Bruck will beantragen, daß das Verfahren gegen die 23jährige verlegt wird, da seine Mandantin Morddrohungen erhalten habe. Susan Smith hat gestanden, am 25. Oktober ihre beiden drei Jahre und 14 Monate alten Söhne in ihrem Auto angeschnallt und den Wagen dann in einen See gestoßen zu haben. Nach der Tat hatte sie zunächst eine Entführung vorgetäuscht. Susan Smith hatte in einem schriftlichen Geständnis Suizidabsichten zu erkennen gegeben. Die 23jährige, deren Lebensgefährte kurz vor der Tat wegen der Kinder die Beziehung aufgelöst hatte, sitzt zur Zeit in Einzelhaft und steht wegen akuter Selbstmordgefahr unter Bewachung. Wie der Sheriff angab, gehen in seinem Büro regelmäßig Drohanrufe gegen die junge Frau ein.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen