Kenia: Kenyattas Wahl endgültig bestätigt
Das Oberste Gericht in Kenia hat die wiederholte Präsidentenwahl vom 26. Oktober, die Präsident Uhuru Kenyatta dank eines Oppositionsboykotts mit über 98 Prozent gewonnen hatte, bestätigt. Damit kann Kenyatta am 28. November seinen Amtseid leisten. Nach dem Beschluss kam es zu Unruhen in der Oppositionshochburg Kisumu sowie Teilen der Hauptstadt Nairobi. Die Opposition um Raila Odinga lehnt die Wahl ab, weil aus ihrer Sicht die bei der Annullierung der Wahl vom August festgestellten Unregelmäßigkeiten nicht behoben wurden. Odinga kehrte erst am Freitag von einer Auslandsreise zurück; nach seiner Ankunft kam es bereits zu Unruhen, die nach offiziellen Angaben neun Tote forderten und nach Oppositionsangaben 31. (taz)
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