: Kassenflucht der Versicherten
BERLIN afp/dpa ■ Die gesetzlichen Krankenkassen haben seit Jahresbeginn 380.000 Versicherte verloren. Dem Bundesverband der Betriebskrankenkassen zufolge sei der überwiegende Teil dieser Mitglieder in die Private Krankenversicherung gewechselt sein. Dies sei Besorgnis erregend, denn der Mitgliederschwund bedeute für die Gesetzliche Krankenversicherung einen Einnahmeausfall von rund einer Milliarde Euro. Gleichzeitig sieht Gesundheitsministerin Ulla Schmidt bei einem Wahlsieg der Union einen Anstieg der Krankenkassenbeiträge vorprogrammiert. So habe die Union angekündigt, die Ausgabenobergrenzen bei Arzthonoraren und Krankenhäusern aufzuheben.
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