: Kaschmir hat neue Regierung
NEU DELHI taz/dpa ■ Einen Monat nach Ende der Provinzwahl hat der indische Bundesstaat Jammu-Kaschmir wieder eine Regierung. Es ist eine Koalition zwischen der regionalen Demokratischen Volkspartei (PDP) und der Kongress-Partei von Sonia Gandhi. Regionaler Regierungschef ist der PDP-Präsident Mufti Mohammed Sayeed, ein 66-jähriger altgedienter Politiker aus dem Kaschmirtal. Sayeed ist wenige Stunden vor seiner Vereidigung unverletzt einem Anschlag entgangen. Wie die indische Nachrichtenagentur UNI meldete, feuerten mutmaßliche Muslimrebellen Gewehrgranaten auf sein Haus. Die Vereidigung von Sayeed und seiner Regierung fand später unter strengen Sicherheitsmaßnahmen statt. Die neue Regierung ist bestrebt, den Kaschmirkonflikt zu beenden und auf die separatistischen Parteien einzugehen. Diese hatten die regionale Wahl boykottiert.
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