: Kardinal macht Union das C streitig
Bonn (ap) — Zwischen CDU-Politikern und dem Kölner Kardinal Joachim Meisner ist es wegen der Reform des §218 zum Streit gekommen. CDUler widersprachen am Wochenende der Ansicht Meisners, die CDU habe wegen ihrer Haltung in der Diskussion um den Paragraph 218 kein Recht mehr, das C für Christlich in ihrem Namen zu führen. Der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion, Geissler, erklärte, der Kardinal habe seine Äußerung „nicht gut überlegt“. Meisner hatte den Christdemokraten in der Debatte um den Paragraph 218 „Anpassungen an den Zeitgeist“ vorgehalten.
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