■ KONFERENZ IN PRAG: KSZE dehnt sich bis Wladiwostok aus
Prag (taz) — Die Außenminister der zehn GUS-Staaten durften gestern in Prag am Verhandlungstisch der KSZE Platz nehmen, nachdem die Ausweitung auf 48 Mitglieder beschlossen worden war. Bundesaußenminister Genscher hatte sich für die Aufnahme auch der fünf asiatischen Republiken stark gemacht: So sei der islamisch-fundamentalistische Einfluß am besten zu kontrollieren, argumentierte er. Mangels Konsens wurden alle Vorschläge vertagt, die zu Eingriffen in die inneren Angelegenheiten eines Mitgliedsstaates führen könnten: So scheiterte Genscher mit seinem Vorschlag, „Blau-“ oder „Grünhelm“- Truppen einzuführen. SEITEN 2 UND 12
50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen