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JugendweiheReligionsfrei erwachsen werden

Die Katholiken haben die Firmung, die Protestanten die Konfirmation. Und die Atheisten? Die haben die Jugendweihe. Was einst in der DDR ein politisch aufgeladenes Ritual für den Übergang vom Jugend- ins Erwachsenenalter war, ist heute ein bundesweites Fest für religionsfreie Mädchen und Jungen. Um sich vom DDR-Mief zu distanzieren, wird die Jugendweihe heute auch Jugendfeier genannt. Doch umsonst sind auch bei der Jugendweihe die Geschenke nicht zu haben: Monatelang vorher gehen die Jugendlichen – je nach Angebot in der Region und des Jugendweiheveranstalters – ins Thea­ter und ins Museum. Sie lesen Texte von HumanistInnen und reden über die Welt, das Leben und die Liebe. Und bei der Feier tragen die Mädchen die schönsten Wallewallekleider und hohe Pumps und die Jungs Anzug und Krawatte oder Fliege – so wie hier am Wochenende in Berlin. (taz)

Nach dem Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt bangen viele Menschen um die Zukunft, es droht die erste AfD-Regierung. Das wäre eine (weitere) Zäsur für Deutschland. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen