: Jugendlicher Randalierer in Rostock zu sozialem Trainingskurs verurteilt
Rostock (dpa) — Das Amtsgericht Rostock hat gestern einen jugendlichen Randalierer wegen Landfriedensbruchs zu drei Wochen Jugendarrest und einem sechswöchigen sozialen Trainingskurs verurteilt. Den Arrest hat er bereits verbüßt, da ihm die Zeit der Untersuchungshaft angerechnet wird.
Die Staatsanwaltschaft hatte Nichtanrechnung der U-Haft sowie vier Wochen Jugendarrest gefordert, da erwiesen sei, daß er während der Randale vor dem Asylbewerberheim in Rostock-Lichtenhagen gewaltsam gegen Polizisten vorgegangen sei.
Bereits am vergangenen Donnerstag waren vom Rostocker Amtsgericht in Zusammenhang mit den Krawallen Urteile gegen vier junge Männer gesprochen worden. Die schwerste Strafe erhielt dabei ein 19jähriger Dresdner mit neun Monaten Jugendstrafe wegen schweren Landfriedensbruchs.
50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen