Bleiberecht für Jesiden Bis heute nicht sicher in ihrer Heimatregion NRW will Jesid:innen dauerhaft Schutz bieten. In einer Anhörung bekräftigen Sachverständige das Anliegen. Im Irak seien sie nach wie vor verfolgt. Von Beritan Dik 9.1.2026
Êzîd:innen in NRW Zwischen Anerkennung und Abschiebung Êzîd:innen droht die Abschiebung – vor allem in Nordrhein-Westfalen. Dort fordern Abgeordnete jetzt ein Schutzprogramm für die Minderheit. Von Beritan Dik 8.1.2026
Ronya Othmanns neues Buch Die Absurdität des neuen Syriens Mit „Rückkehr nach Syrien. Reise in ein ungewisses Land“ legt die Autorin Ronya Othmann einen ebenso persönlichen wie politischen Reisebericht vor. Von Luca Klander 5.12.2025
Abschiebung jesidischer Familie Gericht zeigt sich ungerührt Allen Ankündigungen zum Trotz: Eine in den Irak abgeschobene jesidische Familie aus Brandenburg muss im Land der Mörder ihrer Angehörigen bleiben. Von Rainer Rutz 8.8.2025
Jahrestag des Genozids an den Jesiden „Es geht um das Gefühl, wieder ganz zu sein“ Bis heute leben viele Jesiden als Binnengeflüchtete in Irakisch-Kurdistan. Für die Rückkehr fehlt Sicherheit, sagt Katharina Dönhoff vom Verein ‚Hand für Hand‘. Interview von Lisa Schneider 3.8.2025
Aufarbeitung des Genozids an den Jesiden In der Erde und in den Gerichtssälen Elf Jahre nach dem Völkermord an den Jesiden werden immer noch Massengräber gehoben. Das ist wichtig für die Verfolgung der Täter – auch in Deutschland. Von Leon Holly 3.8.2025
Völkermord der Jesid:innen Zurück ins Land des Genozids Am Sonntag jährt sich der Völkermord an Êzîd:innen durch den „Islamischen Staat“ im Irak. Das deutsche Schutzversprechen wird nicht mehr eingehalten. Von Clarissa Hofmann 2.8.2025
Abschiebung jesidischer Familie Brandenburg will abgeschobene Familie zurückholen Der Fall einer zu Unrecht abgeschobenen jesidischen Familie habe ihn bewegt, sagt Brandenburgs Innenminister Wilke. Er will nun die zügige Rückholung. Von Rainer Rutz 25.7.2025
Êzîdische Familie in Irak abgeschoben Zurück ins Land des Verbrechens 2014 verübte der IS im Irak einen Genozid an den Êzîd*innen. Nun wurden erneut Überlebende abgeschoben – Minuten bevor eine Richterin dies verhindert hätte. Von Clarissa Hofmann 24.7.2025
Abschiebung einer êzîdischen Familie Deutschland, deine leeren Worte Kommentar von Frederik Eikmanns Vor zwei Jahren forderten alle Fraktionen mehr Schutz für Êzîd*innen. Jetzt werden sie abgeschoben, obwohl sie im Irak weiter bedroht sind. 24.7.2025
Fußballerin Tuğba Tekkal „Auf dem Platz fragt keiner, wo du herkommst“ Erst kickte Tuğba Tekkal heimlich auf dem Bolzplatz, später in der Bundesliga. Heute setzt sie sich mit Fußball für Mädchen ein. Interview von Marie Gogoll 19.7.2025
Prozess gegen irakisches Paar in München Details eines Völkermords Ein irakisches Ehepaar soll zwei jesidische Mädchen als Sklavinnen gehalten, gequält und missbraucht haben. In München steht das Paar nun vor Gericht. Von Dominik Baur 19.5.2025
Geflüchtete Jesid:innen Abgeschoben in das Land des Genozids Saber Elias hat einen Völkermord überlebt und tat alles, um sich in Gütersloh zu integrieren. Trotzdem schoben die Behörden den Jesiden ab. Von Leon Holly 4.5.2025
Radioprojekt im Nordirak Traumata und Träume Im Nordirak ist das Misstrauen zwischen Jesiden, Arabern und Kurden groß. Jetzt wollen sie gemeinsam einen Radiosender gründen. Wie kann das gelingen? Von Leon Holly 4.3.2025
Geflüchtete Jesidin anonym in Köln Leben wie auf Pause gestellt Die Jesidin Zilan floh aus dem Irak nach Deutschland. Ihr droht Abschiebung, doch mithilfe von „Bürger:innenasyl“ kommt sie anonym in einer WG unter. Von Joscha Frahm 14.1.2025
Kein Abschiebestopp für Iran Von Menschlichkeit keine Spur Kommentar von Daniela Sepehri Trotz täglicher Hinrichtungen beschließt die Innenminister*innenkonferenz keinen Abschiebestopp nach Iran. Die Debatte in Deutschland ist realitätsfern. 8.12.2024
Bedeutung der Buchmesse Am Puls der Themen und Triggerpunkte Kommentar von Dirk Knipphals Rein rational lässt sich die komplexe Gegenwart nicht mehr bearbeiten. Ein Glück, dass es Literat*innen und die Buchmesse gibt. 15.10.2024
Genozid an den Jesid*innen „Leben wieder in die Hand nehmen“ Zehn Jahre sind seit dem Genozid an den Jesid*innen im Irak vergangen, doch die Traumata bleiben. Psychologe Salah Ahmad hilft, mit dem Erlebten umzugehen. Interview von Julia Neumann 15.8.2024
Jesidinnen über den Genozid „Die Gräueltaten werden relativiert“ Vor 10 Jahren begann der Genozid an den Jesid*innen im Irak. Hakeema Taha und Düzen Tekkal sagen, das Leid sei noch nicht vorbei. Interview von Tobias Bachmann 3.8.2024
Verfolgte Jesid*innen Von der Welt vergessen Zehn Jahre nach dem Massaker von Sindschar sind Jesiden weiterhin in Gefahr. Während sie in Deutschland für einen Abschiebestopp kämpfen, bleibt die Lage in ihrer Heimat instabil. Von Johanna Sagmeister und Maria Caroline Wölfle 2.8.2024
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