: Jeansblaue Gene?
London (dpa) – Das Lieblingsstück der Jeans-Generation ist ein gewaltiger Umweltverschmutzer: Millionen Liter Farbstoff für Bluejeans fließen jedes Jahr in Seen und Flüsse. Für das Färben ist außerdem eine enorme Energiemenge notwendig. Forschungsergebnisse amerikanischer Gentechniker könnten diese Umweltbelastung bald drastisch reduzieren, schreibt die britische Wissenschaftszeitschrift New Scientist in ihrer neuen Ausgabe. Demnach versuchen amerikanische Wissenschaftler, jeansblaue Baumwolle zu züchten. Sie wollen ein Gen der Indigopflanze, das für die intensive Blaufärbung des Gewächses verantwortlich ist, auf die Baumwolle übertragen. Entsprechende Projekte laufen in den Unternehmen Agracetus in Wisconsin und Calgene in Nordkalifornien.
50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen