: Italien: Streit um Grenzkontrollen
ROM epd ■ Italiens Globalisierungsgegner haben gegen die Forderung der Regierung in Rom nach Grenzkontrollen für das „European Social Forum“ in Florenz protestiert. Sie betrachteten die geplante Aussetzung des Schengener Abkommens für das vom 6. bis 10. November geplante Antiglobalisierungstreffen als Provokation, berichteten gestern italienische Zeitungen. Sprecher der Bewegung hätten Verhandlungen mit italienischen Sicherheitsbehörden abgebrochen. Die italienischen Grünen protestierten den Angaben zufolge mit einer dringenden Anfrage an das Innen- und Außenministerium gegen die geplanten Grenzkontrollen. Das Schengener Abkommen, das Reisefreiheit innerhalb der Europäischen Union garantieren soll, war bereits 2001 für den G-8-Gipfel von Genua ausgesetzt worden, der in ungekannter Polizeigewalt endete.
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