piwik no script img

Ist Höcke-Mahnmal Straftat?

Polizei prüft Verdacht auf Nachstellung gegen Aktivisten des Zentrums für Politische Schönheit

Der Nachbau des Berliner Holocaust-Mahnmals neben dem Wohnhaus des Thüringer AfD-Chefs Björn Höcke sorgt weiter für Aufsehen. Wegen der Kunstaktion hat die Polizei nun Ermittlungen aufgenommen. Geprüft werde der Verdacht auf Nachstellung, Nötigung und Diebstahl, sagte eine Sprecherin der Landespolizeidirektion Nordhausen. Möglicherweise werde das LKA den Fall übernehmen, fügte sie hinzu. Die Initiatoren der Künstlergruppe Zentrum für Politische Schönheit (ZPS) wiesen die Vorwürfe zurück. Am Mittwoch war bekannt geworden, dass das ZPS auf dem Nachbargrundstück zu Höckes Wohnhaus im thüringischen Bornhagen in Anlehnung an das Berliner Holocaust-Mahnmal 24 Betonstelen errichtet hat. Auch am Mittwoch gab es laut Polizei bei Protesten von AfD-Anhängern gegen die Kunstaktion ein Handgemenge an dem Grundstück. (epd)

Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen