■ Irland: Anschlag in Dublin
Dublin (taz) – Bei einem Anschlag auf eine Kneipe in der Dubliner Innenstadt ist am Samstag ein Mann erschossen und ein zweiter schwer verletzt worden. Eine Bombe, die von den Tätern in der Eingangstür der Kneipe plaziert worden war, explodierte jedoch nicht. In dem Gebäude befanden sich mehr als 400 Menschen, weil im Obergeschoß eine Veranstaltung zugunsten der Familien von IRA-Gefangenen stattfand. Zu dem Anschlag bekannte sich am Sonntag die nordirische protestantische „Ulster Volunteer Force“ (UVF). Es ist das erste Mal seit 20 Jahren, daß Loyalisten einen Sprengsatz in der Republik Irland gelegt haben.
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