: Irgendwas ist hier seltsam
betr.: „Optimismus bei Hartz (Schröder besucht Arbeitsmarkt-Kommission)“, taz vom 24. 7. 02 u. a.
Seit einiger Zeit verfolgt der (evtl.) mündige Bürger das unwürdige Gehabe dieser selbst ernannten Besserwisser. Hier mein Vorschlag für die Mitglieder der Kommission: Alle so entlassen, dass sie wirklich arbeitslos sind; Folgendes dürfen diese aber nicht wissen: nach zwei Jahren dieselben Personen erneut zu einer Beurteilung heranziehen.
Immer schon gab es Ideen, dass Knechtschaft und Sklaverei ein Vorteil seien. Für wen? Billig-Jobs, von denen auch nur ein einziger je Person ausgeübt werden darf! Was seine/n Frau/Mann nicht ernährt, das darf auch nicht gemacht werden. Ich kann mir die Frage leider nicht verkneifen, ob es nicht Teuer-Jobs gibt, von denen je Person mehrere ungehindert ausgeübt werden dürfen. Irgendwas ist hier seltsam. GEORG HAUSMANN, Groß-Rohrheim
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen