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Iraner in Hamburg erschossen

Hamburg (dpa) - Der ehemalige Chefpilot des iranischen Parlamentspräsidenten, Ali Akbar Haschemi Rafsandschani, der 36jährige Ali Akbar Mohammadi, ist am Freitagmorgen im Hamburger Staddteil Lohbrügge von zwei Unbekannten erschossen worden. Die Polizei vermutet, daß der Mord politische Hintergründe hat. Mohammadi war am 12. August 1986 aus „Protest gegen den andauernden Krieg gegen Irak“ in die irakische Hauptstadt Bagdad geflohen. Später kam er in die Bundesrepublik, wo er im September in Hamburg politisches Asyl beantragte. In die Ermittlungen hat sich auch der Staatsschutz eingeschaltet. Ein Zusammenhang zwischen seiner Flucht und seiner früheren Tätigkeit sei nicht auszuschließen, hieß es. Der 36jährige Iraner hatte am Freitagmorgen seine kleine Tochter in ein Kindertagesheim in der Mendelstraße in Hamburg–Lohbrügge gebracht. Als er den Kindergarten verließ, feuerten zwei Männer sechs Schüsse auf ihn ab. Muhammadi starb noch auf dem Weg ins Krankenhaus. Die Täter, zwei etwa 20 Jahre alte Männer, konnten unerkannt entkommen.

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