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In Niedersachsen Muslime bald e. V.

BERLIN taz ■ Um als Religionsgemeinschaft im rechtlichen Sinne anerkannt zu werden, haben sich die Muslime in Niedersachsen zu einem Bündnis namens „Schura“ zusammengeschlossen. Das berichtet die Islamische Zeitung. Vorrangiges Ziel der MuslimInnen der Schura ist es, an der Organisation des islamischen Religionsunterrichts mitzuwirken. Die Schura werde in nächster Zeit Gespräche mit Parteien, Gewerkschaften, Medien und Kirchen aufnehmen, heißt es in einer Presseerklärung. Zum vorläufiger Vorsitzenden wurde Senol Dogramaci aus Salzgitter gewählt. Auf der Gründungsversammlung seien durch Moscheegemeinden und Verbände bereits fast zwei Drittel der niedersächsischen Muslime vertreten gewesen, teilte die Schura mit, die sich als e. V. eintragen lassen will. Als größter Moscheenverband sei nun auch die Ditib, die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion mit 60 Moscheen, hinzugestoßen. Die Initiatoren hoffen auf die Mitgliedschaft von 140 Gemeinschaften mit 200.000 Menschen. YAS

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