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I`m A Loser

Bayer Leverkusen verliert vollkommen lustlos mit 0:2 bei AEK Athen und scheidet aus dem Uefa-Pokal aus

BERLIN taz ■ Auf den Rängen war entschieden mehr los als auf dem Rasen. AEK Athen gewann am Donnerstag in einem herzlich ereignislosen Spiel 2:0 gegen Bayer Leverkusen und erreichte nach dem Hinspiel-4:4 das Achtelfinale des Uefa-Pokals. Während die Leverkusener Spieler meist wie unbeteiligt umherstanden, schoben sich die AEK-Akteure die Bälle gemütlich zu, bis sie irgendwann einmal vor dem Tor von Adam Matysek auftauchten. Dort vergaßen sie zwar, noch mehr Tore zu schießen, die Zuschauer aber feierten das mitunter groteske Schauspiel mit Nonstopgesängen.

Bayer-Trainer Hans-Hubert Vogts kommentierte das blutleere Gekicke mit bekannt sauertöpfischer Miene, meinte aber, die zurückliegenden englischen Wochen hätten die Seinen überfordert: „Wenn der Tank leer ist, fährt das Auto auch nicht mehr weiter.“ Warum aber Leverkusen spielte „wie eine Oberligamannschaft“ (Matysek), dafür verweigerte Vogts eine Erklärung so wie sein Team die Arbeit: „Man hat es gemerkt, man hat sich nicht mehr aufgebäumt.“

Kurz zuvor empfahl Jens Jeremies von Bayern München dem Bayer-Coach, „langsam mal zu überlegen, was er sagt“. Vogts hatte gefordert, den Bayern-Profi zu sperren, weil der am letzten Samstag im Bundesligaspiel gegen Leverkusen bei einem Kopfstoß von Robson Ponto so theatralisch zu Boden ging, dass Ponte Rot sah, obwohl er Jeremies gar nicht berührt hatte. to

AEK: Atmatsidis - Kostenoglou, Rodrigo, Kapsis, Kassapis - Zagorakis (72. Petkov), Zikos, Lakis, Tsartas (88. Maladenis) - Nikolaidis, NavasBayer: Matysek - Hoffmann (65. Schneider), Kovac, Ramelow, Zivkovic - Neuville, Vranjes, Neuendorf (46. Ojigwe), Ze Roberto - Kirsten, Rink (54. Daun), Zuschauer: 15.000Tore: 1:0 Navas (16.), 2:0 Tsartas (49.)

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