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Howard: Verbal gegen Obama

CANBERRA taz ■ Die Verbalattacke des australischen Premiers John Howard gegen den demokratischen Präsidentschaftskandidaten Barack Obama sorgt in den USA für Kritik. Howard hatte erklärt: „Wenn ich ein Al-Qaida-Terrorist im Irak wäre, würde ich mir das Datum der amerikanischen Präsidentschaftwahlen anstreichen und immer wieder für einen Sieg von Obama beten.“ Er bezog sich auf Obamas Forderung, die US-Truppen aus dem Irak abzuziehen. Demokraten und Republikaner verurteilten Howards Äußerungen als Einmischung in innere Angelegenheiten. Obama blieb gelassen: Er fühle sich „geschmeichelt, dass mich ein Verbündeter von George W. Bush auf der anderen Seite der Welt am Tag nach Bekanntgabe meiner Kandidatur angreift“. Beobachter werten Howards Äußerung als Zeichen für dessen Unsicherheit vor den Parlamentswahlen im Herbst. UW

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