: Hochwasser lässt Ärgerpegel steigen
BERLIN taz ■ Während der Elbepegel bei Lauenburg gestern erstmals unter die 7-Meter-Marke sank, stieg der Ärgerpegel in der Politik. Alfred Tacke, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, kritisierte die Banken, die Verhandlungen zum Schuldenerlass betroffener Firmen hatten platzen lassen. Ihr Argument: Die öffentliche Hand muss für die Kosten aufkommen, was Tacke scharf zurückwies. Auch der Ärger um eine Aussage von Bundeskanzler Schröder wächst. Der hatte erklärt, niemand solle nach der Flut materiell schlechter gestellt sein als vorher. SPD-Generalsektretär Franz Müntefering suchte die Aussage zu entkräften. Der Satz habe sich nur auf Betriebe, nicht aber auf Privatpersonen bezogen.
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