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Hochschulen IGewerkschaft droht mit Streiks

Berlins Hochschulen drohen nach dem Jahreswechsel Streiks der studentischen Hilfskräfte. Hintergrund sind die Tarifverhandlungen für 8.000 dieser Mitarbeiter, die laut Gewerkschaften vorerst gescheitert sind. „Die Arbeitgeber waren nicht bereit, ihr bisheriges Angebot wesentlich zu verbessern“, erklärte GEW-Verhandlungsführer Udo Mertens am Dienstag. „Damit wären die studentischen Beschäftigten weiterhin auf Dauer von der Lohnentwicklung der anderen Hochschulbeschäftigten abgekoppelt.“ Der kommunale Arbeitgeberverband Berlin (KAV) rief die Gewerkschaften auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Er hatte angeboten, den Stundenlohn von 10,98 Euro bis 1. Januar 2022 in mehreren Schritten auf 12,50 Euro zu erhöhen. Das sei ein Plus von 13,84 Prozent. Zudem biete der KAV mehr Urlaub und längere Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall. (dpa)

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