: Hirngesteuerte Roboterhand
dpa| Tübinger Wissenschaftler haben eine hirngesteuerte Roboterhand für querschnittsgelähmte Menschen entwickelt. Das sogenannte Hand-Exoskelett sei von Betroffenen bereits testweise im Alltag angewendet worden, teilte die Universität Tübingen mit. „Sie waren zum Beispiel in der Lage, selbstständig in einem Restaurant zu essen und zu trinken“, berichteten die Forscher um den Leiter der Arbeitsgruppe Angewandte Neurotechnologie an der Universität Tübingen, Sujo R. Soekadar. Die Roboterhand wird an gelähmten Gliedmaßen befestigt und über die Augenbewegungen und Hirnströme gesteuert, die durch Elektroden an der Kopfhaut abgegriffen werden. Neu daran ist nach Soekadars Angaben, dass dem Patient keine Mikroelektroden operativ ins Gehirn eingesetzt werden müssen und der Roboterarm bereits außerhalb des Labors anwendbar ist.
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