: Hilfe für Hochwasseropfer
EU einigt sich über Zahlungen bei Naturkatastrophen. Eine Milliarde Euro sollen jährlich bereitstehen
LUXEMBURG afp ■ Deutschland, Österreich und Tschechien können bald mit der Unterstützung der EU für Schäden durch die jüngste Hochwasserkatastrophe rechnen. Die EU-Regierungen und das EU-Parlament einigten sich über die Details zur Schaffung eines neuen Katastrophenfonds. Dieser darf dann von Beitrittsländern in Anspruch genommen werden, wenn die Schäden höher als 3 Milliarden Euro oder 0,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts sind. Insgesamt sollen jährlich rund 1 Milliarde Euro bereitgehalten werden. Die Gelder sollen „vor allem“ für Schäden aus Naturkatastrophen verwendet werden. Die EU behält sich aber eine Flexibilität bei der Anwendung der Regeln vor. Betroffene Länder müssen innerhalb von zehn Wochen Anträge stellen. Nach deren Prüfung soll „so schnell wie technisch möglich“ ausgezahlt werden. Die Mittel müssen innerhalb eines Jahres für Katastrophenhilfe verwendet werden.
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