: Hersteller: Handys harmlos
BERLIN afp ■ Die derzeitigen Grenzwerte für Handystrahlung sind ausreichend sicher und berücksichtigen auch besonders empfindliche Kunden wie Kinder und alte Menschen. Das erklärten gestern die Gerätehersteller Nokia und Ericsson in Düsseldorf. Damit widersprachen sie dem es Bundesamtes für Strahlenschutz, das einen Schutz von Kindern vor Handys empfiehlt. Bundesamt-Präsident Wolfram König (Grüne) hatte erklärt, Eltern sollten ihre Kinder „möglichst von dieser Technologie fern halten“. Handystrahlen könnten veränderte Hirnströme bewirken. König räumte gleichzeitig aber ein, dass es derzeit keine wissenschaftlichen Beweise für Gesundheitsschäden durch mobiles Telefonieren gebe. Die Nokia-Sprecherin unterstrich, dass es „in der Verantwortung der Eltern“ liege, ob sie ihre Kinder mit Mobilgeräten telefonieren ließen. Bei Ericsson hieß es, dass die Strahlungsgrenzwerte den Vorgaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) entsprächen. Die Sicherheit sei „sehr, sehr groß“.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen