: Heimliches Lesen
Bücher und CDs im Wert von etwa 200 Millionen Mark werden jährlich aus den Buchhandlungen entwendet, schätzt der Börsenverein des Deutschen Buchhandels.
Geklaut wird quer durch alle sozialen Schichten – auch Ärzte, Priester und Professoren sollen unter den Dieben sein. Besonders häufig greifen angehende Akademiker zu: Ein Fünftel der westdeutschen und ein Viertel der ostdeutschen StudentInnen haben in einer Umfrage angegeben, daß sie in Bibliotheken schon einmal gestohlen haben. Foto: Helmut Maier
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen