: Handel kommt nicht in die Gänge
Der Einzelhandel klagt das zehnte Jahr in Folge über eine negative Bilanz. Für das vergangene Jahr errechnete der Berliner Gesamtverband des Einzelhandels (GdE) einen realen Umsatzrückgang um 0,9 Prozent. GdE-Geschäftsführer Nils Busch-Petersen sagte gestern, vor allem der Handel mit Möbeln und Einrichtungsgegenständen sei mit einem Minus von 6,8 Prozent betroffen. Insgesamt habe der Einzelhandel im vergangenen Jahr 14,1 Milliarden Euro umgesetzt. Die schlechten Umsätze hätten sich auch negativ auf die Beschäftigung in der Branche ausgewirkt. Die Zahl der Arbeitsplätze verringerte sich um 2.000 auf 68.700, ein Minus von 2,8 Prozent. Das negative Ergebnis führte Busch-Petersen hauptsächlich auf eine weitere Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage Berlins zurück. Das durchschnittliche Monatseinkommen liege deutlich unter dem vergleichbarer deutscher Großstädte. Eine zusätzliche Kaufzurückhaltung habe es durch die Terroranschläge in den USA und infolge der Krise der Bankgesellschaft gegeben. DDP
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