: Haft für Banküberfälle
Für eine Serie von Überfällen auf Banken in Berlin wurde ein drogenabhängiger Angeklagter am Freitag vor dem Berliner Landgericht zu sechs Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Unter der Androhung, eine Bombe hochgehen zu lassen, hatte der 38jährige ehemalige Dealer insgesamt rund 200.000 Mark erbeutet. Sein bisheriges Leben war geprägt durch Rauschgifthandel in Europa und Asien sowie langjährige Aufenthalte in Haftanstalten. In Thailand war der Mann vor Jahren wegen Drogenhandels zur Todesstrafe verurteilt worden, die dann in eine hundertjährige Gefängnisstrafe umgewandelt wurde. Ein Gnadengesuch an den thailändischen König hatte seinerzeit nach acht Jahren zur Freilassung geführt.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen