■ Gut zu wissen: Selbsthilfe mal zwei
Zwei Selbsthilfezentren haben in den letzten Tagen ihre Pforten geöffnet. Die Buchstaben KIK stehen für das Programm der Einrichtung in der Gleimstraße 28 (Prenzlauer Berg): Kontakte, Information und Kommunikation. Das Zentrum wird vom Humanistischen Verband Deutschlands getragen. Wer eine Selbsthilfegruppe ins Leben rufen möchte, erhält dort Unterstützung. Zunächst wird es dort einen offenen Treff für Menschen mit seelischen Problemen, eine Mutter-Kind- Gruppe sowie eine gemeinsame Gymnastikgruppe von Behinderten und Nichtbehinderten geben. Das Zentrum ist behindertenfreundlich ausgestattet und dienstags von 13 bis 17 Uhr, mittwochs von 16 bis 20 Uhr und freitags von 10 bis 14 Uhr geöffnet.
Die zweite Einrichtung, der „Club Lebensnähe Marzahn“, befindet sich in der Wörlitzer Straße 22 nahe dem S-Bahnhof Ahrensfelde. Ziel dieser Einrichtung ist die Wiedereingliederung psychisch Kranker. Montags von 10 bis 13 Uhr und Donnerstags von 15 bis 18 Uhr stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum allgemeinen Gespräch zur Verfügung, ansonsten gibt es jeden Tag ein wechselndes Programm, z.B. Montag bis Mittwoch und Freitag jeweils von 10 bis 12 Uhr gemeinsames Frühstück oder Donnerstag von 14 bis 16 Uhr ein Literaturnachmittag.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen