: Gut gemeint, schlecht platziert
Polizei sprengt herrenloses Geschenkpaket für Obdachlose
Ein als Spende für Obdachlose gedachtes Paket hat am Donnerstag auf dem Weihnachtsmarkt am Frankfurter Römer zu einem Einsatz von Sprengstoffexperten der Polizei geführt. Für rund zwei Stunden wurde der gesamte Bereich rund um das Frankfurter Rathaus geräumt, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Erst nachdem der Kampfmittelräumdienst das schuhschachtelgroße Paket kontrolliert gesprengt hatte, stellte sich heraus, dass der hübsch in Geschenkpapier eingepackte Fund harmlos war. Wie ein Polizeisprecher sagte, gab es in der Nähe des Ablageortes eine Spendenaktion für Obdachlose. Dabei konnten Pakete mit Weihnachtsgaben abgegeben werden. Allerdings sei die Aktion bereits in der vergangenen Woche zu Ende gegangen, der Spender habe sein Paket verspätet abgelegt. „Gut gemeint, aber unglücklich platziert“, twitterte die Frankfurter Polizei. (afp/taz)
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