piwik no script img

Gurke des Tages

Spenden von Drogenhändlern sollten nach Ansicht eines Vertreters der katholischen Kirche Mexikos nicht zurückgewiesen werden, nur weil sie ungesetzlichen Ursprungs sind. Diese Ansicht vertrat der frühere Erzbischof von Ciudad Juarez, Manuel Talamas, in dem am Sonntag erschienenen Magazin Procesco. „Wenn wir ihnen diese Möglichkeit des Ausgleichs nehmen, setzen wir sie der ewigen Verdammnis aus“, sagte Talamas. Die mexikanische Bischofskonferenz dagegen verurteilt solche Spenden. Ähnliche Aussagen wie die von Talamas veranlaßten die Regierung, die Kirche zu ersuchen, die Quellen ihrer Spenden offenzulegen. Nach Ansicht von Beobachtern wird die Kirche dem aber nicht nachkommen.

Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen