: Gurke des Tages: Robbenfang
■ Legaler Cannabisanbau
Robbenfang ist in Labrador erlaubt. Also machten sich ein paar chinesische Geschäftsmänner auf den Weg in die kanadische Küstenstadt Nain, um 50.000 männliche Sattelrobben zu kaufen. Die Chinesen haben jedoch Schwierigkeiten, mit den örtlichen Robbenjägern ins Geschäft zu kommen, denn sie wollen ausschließlich männliche Robben, und von denen auch nur die Geschlechtsteile und die Därme. Die brauchen sie unbedingt für die Herstellung von Aphrodisiaka. Hintergrund des Problems: Keinem noch so erfahrenen Robbenjäger gelingt es, zwischen männlichen und weiblichen Robben zu unterscheiden.
Legaler Cannabisanbau
London (dpa) – Zum ersten Mal seit 30 Jahren wird in Großbritannien wieder legal Cannabis angebaut. Eine Vereinigung von 20 Landwirten erhielt vom Innenministerium die Genehmigung, auf einer Fläche von 600 Hektar die Hanf-Pflanze Cannabis sativa anzupflanzen. Die Ernte soll vor allem der Papierherstellung dienen. Nach Angaben der Hanf-Bauern besteht keine Gefahr, daß sich Marihuana-Raucher heimlich bedienen. Der Hanf enthalte so geringe Mengen des Rauschmittels Tetrahydrocannabinol, daß es zum Rauchen nicht geeignet sei. Trotzdem war der Anbau in Großbritannien seit 1964 verboten.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 330 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen