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■ GuatemalaMenschenrechte

Guatemala-Stadt (AFP) – Die Menschenrechtslage in Guatemala hat sich einem Bericht der Staatsanwaltschaft zufolge „alarmierend“ verschlechtert. In den ersten sieben Monaten dieses Jahres gab es 566 Menschenrechtsverletzungen – 76 mehr als im gleichen Zeitraum 1993. Dabei handelt es sich um Totschlag, Nötigung, illegale Verhaftungen und Mißbrauch von Machtbefugnissen. Drastisch stieg politisch motivierte Gewalt: Von Januar bis Juli 1993 wurden 56 Fälle registriert, 1994 waren es im gleichen Zeitraum 270. Für den Großteil dieser Gewalttaten machte der Bericht Guerillakämpfer verantwortlich.

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