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Grünstift gibt den Griffel ab

Umweltzeitung wird nach 18 Jahren wegen drastisch sinkender Auflage eingestellt

Die Umweltzeitung Grünstift stellt nach 18 Jahren ihr Erscheinen ein. Dies gab gestern die Herausgeberin, die Stiftung Naturschutz Berlin, offiziell bekannt. Der Grund ist einfach: „Eine Zeitschrift dieses Zuschnitts ist nicht mehr gefragt“, heißt es im Vorwort der letzten Ausgabe der zweimonatlich erscheinenden Zeitschrift, die im Januar herauskommt.

Seit 1997 hat der Grünstift mehr als 30 Prozent seiner Abonnenten verloren. Gleichzeitig sanken die Einnahmen durch den Anzeigenverkauf drastisch. Jedes verkaufte Heft bezuschusst die Stiftung mit 30 Mark. „Wir bedauern, dass wir gezwungen sind, den Grünstift einzustellen“, so der Chef der Stiftung, Johann-Wolfgang Landsberg-Becher. Man habe intensiv versucht, die Abozahlen zu steigern. Das Magazin habe ein neues Layout erhalten und sei redaktionell verändert worden. Dies habe aber nicht den gewünschten Erfolg gebracht. ROT

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