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Grüne gegen Krönings „Querschüsse“

„Querschüsse aus der Senatorenrunde“ wollen sich die Grünen nicht gefallen lassen. Damit reagierte der neue Landesvorstandssprecher Hindriksen auf die Bemerkung von Finanzsenator Kröning, die Finanzierung der für Kultur zugesagten zusätzlichen 14 Millionen sei „nicht gesichert“.

Kultursenatorin Trüpel werde in dem vereinbarten Umfang 1992 und 1993 die Finanzierung von konkret ausformulierten „Projekten“ im Senat beantragen.

Der Weser-Kurier hatte unter Überschrift „Kein Geld für Trüpel“ das Gegenteil gemeldet. Hindriksen verwahrt sich zudem gegen Eindruck, das Geld sei in irgendeiner Weise „für Helga Trüpel“.

Auch Wedemeier hatte sich zu einer Klarstellung veranlaßt gesehen: „Der Senat wird selbstverständlich die Verabredung der Koalition über die Stärkung des Kultur-Ressorts einhalten“, teilte er schriftlich mit.

Und gleich noch einmal, als ob sein Finanzsenator einen einfachen Satz nicht lesen könne, wiederholt Wedemeier: „Der Senat wird die Finanzierung der Koalitionsabsprache selbstverständlich sicherstellen.“ taz

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