: Grüne alarmiert über Asylkompromiß
Berlin. Der Regierende Bürgermeister Eberhard Diepgen (CDU) hat den Asylkompromiß der Bonner Parteien als „wichtiges Signal“ zur „Begrenzung des Asylmißbrauchs“ und als „Durchbruch“ bei der Lösung des Einwanderungsproblems bezeichnet. Der ausländerpolitische Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Grüne, Imail Kosan, wertete den Kompromiß als „falschen Schritt in eine falsche Richtung“. Er diene der „Volksverdummung“. Die Grünen/Alternative Liste riefen in einer Presseerklärung „zur Verteidigung des Rechtsstaats durch zivilen Ungehorsam“ auf. Flüchtlinge sollten nicht „an die etablierten Parteien ausgeliefert“, sondern versteckt, Abschiebungen behindert werden.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen