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Gnadenlos sozialistisch

Gerechtigkeit Bürgerrechtler fordern umfassende Aufarbeitung der Taten Margot Honeckers

Die Taten der verstorbenen DDR-Volksbildungsministerin Margot Honecker müssen nach Überzeugung von Bürgerrechtlern und Wissenschaftlern weiter aufgearbeitet werden. Der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Roland Jahn, sagte der Bild am Sonntag, Margot Honecker habe „jahrelang gnadenlos sozialistische Ideologie an Schulen und in Kindergärten der DDR durchgesetzt“.

Der Direktor der Stasi-Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, Hubertus Knabe, sagte, viele litten bis heute unter den Folgen der brutalen Umerziehung. „Margot Honecker hat all dies stets verteidigt.“ Einem Strafverfahren habe sie sich durch die Flucht nach Chile entzogen. Die Witwe des ehemaligen DDR-Staatschefs Erich Honecker war am Freitag (Ortszeit) gestorben. (epd)

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