Giftgrenzwerte weit unterschritten: Nike-Trikots „keine Gefahr für den Menschen“
Frankfurt/Main (AP) – Die mit Giftspuren belasteten Fußballtrikots der Firma Nike sind nach Ansicht mehrerer Experten doch nicht gesundheitsgefährdend. Fachleute des Berliner Bundesinstituts für gesundheitlichen Verbraucherschutz erklärten, dass die vom Galab Labor ermittelte Konzentration der hoch giftigen Schwermetallverbindung Tributylzinn (TBT) weit unter dem als gefährlich geltenden Grenzwert liegt, wie der Spiegel berichtete.
Auch der Hersteller Nike erklärte unter Berufung auf neue Tests, von den Trikots gehe keine Gefahr für den Menschen aus. Die Sporthemden waren von mehreren Kaufhausketten als Reaktion auf einen Bericht des ARD-Magazins „Plusminus“ aus den Regalen genommen worden.
Der Spiegel berichtet, das Bundesinstitut habe die Messergebnisse am Freitagnachmittag erhalten und daraufhin das Gefahrenpotenzial in den untersuchten Trikots abgeschätzt. Die gemessene Belastung stelle „keine Gefahr für die Gesundheit dar“, habe ein Mitarbeiter des Instituts bestätigt und zugleich betont: „Keiner muss sein Fußballhemd wegschmeißen.“
Umverteilung gegen rechts
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